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Calla (Zantedischia)

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Calla (Zantedeschia) 

 Generelles
Die Calla gehört zu den beliebten Exemplaren unter den Kübel-, Garten- und Zimmerpflanzen und erstaunt uns immer wieder mit ihren tiefgrünen Blättern und eleganten Blüten. Die Pflanze hält sich an einen Wechsel zwischen Vegetationszeit und Ruhepause. In der Wachstumsphase bildet die Calla Blätter und Blüten aus, wohingegen während der Ruhezeit das oberirdische Pflanzenmaterial abstirbt. Nach 2 bis 3 Monaten Ruhezeit treibt die Calla dann erneut aus.   

Standort
Als Sommerstandort ist ein sonniger Platz ideal, wobei auch ein halbschattiger Platz akzeptiert wird.

Erdsubstrat
Eine der wichtigsten Voraus- setzungen für gut wachsende und gesunde Kübelpflanzen ist die Erde. Eine gute Kübelpflanzenerde wie z.B.  Torfkultursubstrat des Typs TKS 2, oder Einheitserde Typ ED-73 ist die Grundvoraussetzung für eine gesunde kräftige Pflanze. Bitte nutzen Sie keine Billigerden, die Pflanzen kümmern darin und Sie werden keine Freude an Ihren Kübelpflanzen haben. Kübelpflanzenerde mit Schwarztorf sollte generell nicht verwendet werden. Diese hat die unerwünschte Eigenschaft Wasser zu speichern und auch nicht wieder abzugeben, was dann schnell zu Staunässe und in der Folge zu Wurzelschädigungen führen kann.

Düngen
Für eine erfolgreiche Kultur von Pflanzen ist die richtige Wahl des Düngers sehr wichtig. Hier sind Nährsalze für Kübelpflanzen ideal. Nährsalze werden in Wasser aufgelöst und mit dieser Düngerlösung dann gegossen. Die Inhaltsstoffe stehen den Pflanzen sofort zur Verfügung. Hier gibt es eine breite Auswahl an NPK-Zusammensetzungen und Anbietern. 
Dabei hat sich der Dünger der Firma Haifa® als besonders gut herausgestellt. Diese, dort „POLYFEED®“ genannten Dünger, sind in der Zusammensetzung mit den, bei vielen bekannten, „Hakaphos®- Düngern“ vergleichbar. Haben aber einen Extrem niedriger Natriumgehalt, beugen der „Versalzung“ des Bodens vor und haben auch noch weitere wichtige Vorteile, so auch der zum Teil deutlich günstigere Preis.   

Hier der Vergleich:     
Hakaphos® Rot     => POLYFEED® TARDO
 => für die Blüten- und Wurzelbildung  
Hakaphos® Grün   => POLYFEED® ALLEGRO  
=> für das Pflanzenwachstum  
Hakaphos® Blau    => POLYFEED® LIBRETTO  
=> als Universaldünger  
Hakaphos® Basis 5      => für besonders viele Blüten
   
Welchen Dünger nimmt man wann?
Die Wahl des Düngers richtet sich nach der Jahreszeit.   
So empfehlen wir für die ersten 6 Kulturwochen im Frühjahr einen Stickstoff betonten Dünger Hakaphos® Grün (neu POLYFEED® ALLEGRO) (von uns Wachstumsdünger  genannt), mit hohem Stickstoffanteil um die Pflanzen für das dann gewünschte Wachstum optimal zu versorgen.    
Für die übrige Zeit nehmen wir einen Phosphat und Kalium betonten Dünger, den Hakaphos® Rot (neu POLYFEED® TARDO) (von uns Blühdünger genannt), um die Pflanze mit weniger Stickstoff aber mit mehr Phosphor und Kalium zu versorgen, um die Blütenbildung besser zu unterstützen.  
Wer die Pflanzen noch besser für die Frucht-, Blüten- und Wurzelbildung unterstützen möchte, kann stattdessen ab und zu mit dem Hakaphos® Basis 5 düngen, der besonders viel Phosphat und Kalium hat. 
Für die Pflanzenfreunde die sich diese Mühe der optimalen Düngerversorgung Ihrer Pflanzen nicht machen möchten, empfehlen wir als Universaldünger den  Hakaphos®-Blau (neu POLYFEED® LIBRETTO), mit dem die Pflanzen auch gut versorgt werden.
  
Als Dosierung lösen wir 2-3 Gramm Nährsalz in einem Liter Wasser auf, was ohne großes Umrühren gelingt.

Für die Düngung von Mai bis August empfehlen wir auch Düngernährsalze, wie auf der Seite 16 beschrieben. Eine Düngung mit 2-3 Gramm in Wasser aufgelöst, sollte 1 Mal pro Woche gegeben werden.  

Zusätzlich zu der Düngung mit Nährsalzen reichern wir im Frühjahr die Erde mit einem Langzeitdünger an, um die Schlechtwetter- perioden, in denen nicht mit den Nährsalzen gedüngt werden kann, zu überbrücken.  

Gießen
Während der Wachstumsphase und der Blütezeit sollte die Calla so gegossen werden, dass das Substrat durchgehend feucht ist. Während der Ruhezeit wird das Gießen komplett eingestellt, sodass die Erde völlig austrocknet.

Umtopfen
ist etwa alle zwei bis drei Jahre fällig.

Rückschnitt
Ein regelmäßiger Schnitt ist bei der Calla nicht notwendig. Lediglich abgeblühte Blütenstände und vorzeitig gelb gewordene Blätter werden mit einem scharfen Messer abgeschnitten. Vor dem Überwintern können Sie außerdem das vertrocknete Blattwerk abnehmen. Grünes Laub hingegen sollte niemals abgeschnitten werden.


Winterquartier
Die Calla im Topf wird bis zum Januar an einem kühlen aber hellen Ort aufgestellt und nicht gegossen oder gedüngt. Ab Januar wird sie langsam wieder an mehr Wärme und Feuchtigkeit gewöhnt. Von Calla-Zwiebeln müssen Sie nach dem Ausgaben die Erde entfernen und die Knollen gut austrocknen lassen. Sie werden dann an einem dunklen und sehr trockenen Ort bis zum Frühjahr gelagert.  

Schädlinge
Blattläuse und Spinnmilben sind bei den Callas anzutreffen.
 


Artikel-Nr.: 7760
Calla (Zantedischia aethiopica)

Eine Schönheit die wir in 2018 vorstellen.

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